VirtuRAD – realistische Einsatzübungen im Strahlenschutz

Titelgrafik: ABC-Erkunder vor Alpenpanorama
deen

gefördert durch den Verein zur Förderung des 1. ABC-Zuges München-Land e.V.

Wappen des ABC-Zugs München-Land

VirtuRAD bei der Google.org Impact Challenge

18.5.2018

VirtuRAD hat es ins Finale der Google.org Impact Challenge, eines vielbeachteten Wettbewerbs für neue Technologien in gemeinnützigen Projekten, geschafft. Sie können die weitere Entwicklung von VirtuRAD unterstützen, indem Sie für uns abstimmen und die Information darüber verbreiten: https://impactchallenge.withgoogle.com/deutschland2018/charities/virturad. Bereits jetzt vielen Dank dafür!

Helfende Hand 2017 für VirtuRAD

Oliver Meisenberg (VirtuRAD), Christoph Unger (Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe), Dr. Günter Krings (parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern) im Gespräch

27.11.2017

VirtuRAD hat aus den Händen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Helfende Hand 2017 erhalten. In der Kategorie Innovative Konzepte konnte sich das Projekt für den Sonderpreis für die beste technische Entwicklung qualifizieren. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro, das uns erlaubt, zukünftig (etwa ab Frühling 2018) VirtuRAD zum Selbstkostenpreis oder sogar darunter anzubieten. Auch in andere Ideen zur Ausbildung von Einsatzkräften im Strahlenschutz wird das Geld investiert werden. Die hervorragend organisierte Veranstaltung, die mit einem einfallsreichen Programm gefüllt war, bot darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Einsatzkräften und den Entscheidungsträgern im Ministerium und Bundesamt.

Den Portraitfilm, mit dem VirtuRAD bei der Helfenden Hand vorgestellt wurde, finden Sie im YouTube-Kanal des ABC-Zugs.

Erste Übung mit VirtuRAD erfolgreich verlaufen

Ansicht der Übungslage mit Lkw und Schrott-Anhänger

1.7.2017

VirtuRAD wurde in einer Übung des ABC-Zugs München-Land verwendet. Ein Lkw mit Anhänger, die mit Metallschrott beladen waren, zeigte bei der Durchfahrt durch eine mobile Portalmessanlage der Polizei eine erhöhte Dosisleistung. Die Einsatzkräfte des ABC-Zugs mussten die Lage bewerten und insbesondere die Strahlenquelle aufspüren und ihre Stärke abschätzen. Hintergrund war ein möglicher Schmuggel radioaktiver Stoffe zur böswilligen Verwendung.

Durch den Metallschrott, in dem sich die simulierte Strahlenquelle befand, schwankte die Dosisleistung um den Anhänger herum stark. Nur durch besondere Techniken zum Bestimmen der Position einer Strahlenquelle konnte die Quelle schließlich gefunden werden.